Honig heilt Wunden und macht schön

©Lilyana Vynogradova/Shutterstock.com

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Honig kennt man eigentlich nur vom Frühstücksbrot oder als Milchzusatz bei Erkältungen. Wird Honig als Heilmittel eingesetzt, ist seine Wirkung nicht nur auf einzelne Substanzen des Naturproduktes zurückzuführen. Er besitzt einen Fächer von Enzymen, Vitaminen, Mineralstoffen, Säuren, Eiweißsubstanzen, Botenstoffen, Gerbstoffen und eine ganze Reihe von antibakteriellen Wirksubstanzen. Außerdem ist Honig durch den konzentrierten Zucker Energielieferant. Gleichzeitig entzieht der Zucker den Krankheitserregern das für sie lebenswichtige Wasser.

Schon in der Antike galten Milch und Honig als die Schönheitsmittel überhaupt. Viele schöne Frauen der vergangenen Jahrtausende hatten ihr Aussehen nicht zuletzt der Wirkung von Honig zu verdanken. Auch die ägyptische Königin Kleopatra soll jeden Tag in Milch und Honig gebadet haben. Bis heute ist Honig in vielen Pflegeprodukten enthalten. Generell ist Honig für jeden Hauttyp geeignet. Er bindet Feuchtigkeit und seine Inhaltsstoffe ernähren die Haut – das macht sie samtweich und frisch.

Unser Tipp: Sahnige Honig-Peelings sind wirklich angenehm. Verrühren Sie Honig mit Quark, so dass eine cremige Masse entsteht. Für den Peeling-Effekt fügen Sie Zucker hinzu. Die Menge hängt davon ab, wie sanft oder stark das Peeling sein soll. Dann massieren Sie diese stoffwechsel- aktivierende Maske in die Haut und lassen Sie eine Weile einwirken.

Wer den Honig doch lieber isst, sollte den echten Schwarzwälder Tannenhonig auf einem frisch gebackenen Bauernbrot mit Bauernbutter versuchen – so schmeckt der Schwarzwald.

Autor: Simone Grosspietsch

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