Naturlandschaften entlang dem Hochrhein „erfahren“

Offizielle Eröffnung der Route

Neue Dreipärke-Radtour ist lanciert

Dank der Initiative und Unterstützung der Hochrheinkommission haben die drei Regionalen Naturparke am Hochrhein gemeinsam mit Bad Zurzach Tourismus eine verbindende, grenzüberschreitende Radroute erarbeitet. Die Dreipärke-Radtour lockt mit abwechslungsreichen Landschaften in ländlicher Gegend. Am Mittwoch, 17.05.17, wurde diese in Waldshut feierlich eröffnet.

Bei schönstem Wetter trafen sich die Projektträger aus dem Naturpark Südschwarzwald, dem Regionalen Naturpark Schaffhausen, dem Jurapark Aargau, Bad Zurzach Tourismus und der Hochrheinkommission, Behörden und Medien im zentral gelegenen Garten der Stoll VITA Stiftung zur Eröffnung der neuen Radroute. Der Frühling und die anstehenden langen Wochenenden laden zum Genießen der Velosaison ein – da kommt ein neuer Routentipp gerade recht.

Routenverlauf

Der Hochrhein als verbindendes Element
Nach der Begrüßung durch Marion Dammann, Vorsitzende des Naturparks Südschwarzwald und Landrätin in Lörrach, betonte Dr. Martin Kistler, Landrat in Waldshut und Vorstand der Hochrheinkommission, die Wichtigkeit der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit: „Die Hochrheinkommission hat es sich zur Aufgabe gemacht, Projekte zu fördern, bei denen die Menschen die Region erleben und erfahren können.“ Dieses Potenzial der neuen Radroute betonte auch Marion Dammann: „Die Dreipärke-Radtour ist ein Angebot für die Bevölkerung in der Region, aber auch für die vielen Touristen, die zu uns kommen.“

Alternative zu den klassischen Flussradrouten
Das Projektteam aus den drei Naturparken sowie Bad Zurzach Tourismus – als Überbrückung der Schweizer Strecke, welche sich nicht in einem Regionalen Naturpark befindet – erläuterte anschließend die Highlights entlang der neuen Radroute. Die Dreipärke-Radtour lädt ein, diese Gegend etwas abseits der vielbefahrenen Rheinwege zu entdecken. Ohne allzu viele Höhenanstiege, dafür mit umso mehr Aussicht in die vielseitigen Landschaften der drei Naturparke führt die 208 km lange Rundtour durch den Klettgau, den Aargauer Jura und den südlichen Schwarzwald.

Langsam geniesst es sich besser
Die offizielle symbolische Eröffnung nahmen die Naturparkpräsidenten Thomas Vetter (Jurapark Aargau) und Hans Rudolf Meier (Regionaler Naturpark Schaffhausen) mit Frau Dammann und Herrn Kistler vor. Dabei waren sie sich einig, dass das Radfahren für den Tourismus und die Naherholung eine wichtige Rolle spielt. Dank der mehrtägigen Route und der vielfältigen Auswahl an Etappenorten kann der Gast die Rundtour ganz seinen Bedürfnissen anpassen und die Schätze und Spezialitäten der Naturparke per Langsamverkehr entdecken. Unter www.dreipaerke-radtour.ch bzw. www.dreipaerke-radtour.de stehen umfangreiche Informationen zur Route und Erläuterungen der Highlights entlang der Strecke zur Verfügung. Zu einigen Highlights sind kurze Filmclips abrufbar. Per Mausklick können die Routenkarten bestellt werden, die zur Orientierung dienen, aber auch wertvolle Erlebnis- und Freizeittipps liefern.

Unterwegs auf der neuen Radroute unter der Linner Linde

Weitere Informationen zur Dreipärke-Radtour
Die Dreipärke-Radtour verbindet die drei Naturparke am Hochrhein und wurde gemeinsam vom Jurapark Aargau, dem Naturpark Schaffhausen und dem Naturpark Südschwarzwald erarbeitet. Die 208 km lange Rundtour setzt bestehende Radrouten neu zusammen. Ermöglicht wurde dieses grenzüberschreitende Projekt durch die finanzielle Unterstützung der Hochrheinkommission sowie dem Streckenpartner Bad Zurzach Tourismus.

Weitere Infos und Bestellung der Pocket-Karten unter www.dreipaerke-radtour.ch respektive www.dreipaerke-radtour.de

Bildnachweise:
Bild 1: Offizielle Eröffnung der Route durch die Präsidenten der Parke sowie Dr. Martin Kistler als Vertreter der Hochrheinkommission (v. l. n. r.: Dr. Martin Kistler, Thomas Vetter, Marion Dammann und Hans Rudolf Meier). (Bild: Naturpark Südschwarzwald).
Bild 2: Routenverlauf (Darstellung: MIND Kommunikation GmbH; Kartendaten OpenStreetMap).
Bild 3: Unterwegs auf der neuen Radroute unter der Linner Linde (Bild: Jurapark Aargau).

Autor: Simone Grosspietsch

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